Fassade streichen: Wann ist der richtige Zeitpunkt und worauf kommt es an?
- Malerbetrieb Frisch

- vor 18 Stunden
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Die Fassade ist mehr als Optik: Sie schützt Ihr Haus vor Wind, Wetter und Feuchtigkeit. Wer die Fassade rechtzeitig pflegt, vermeidet Folgeschäden und erhält den Wert der Immobilie. In diesem Beitrag zeigen wir, wann der richtige Zeitpunkt ist und worauf es bei Fassadenarbeiten wirklich ankommt.
1) Woran erkennt man, dass die Fassade „dran“ ist?
Typische Anzeichen:
Farbe wirkt stumpf, fleckig oder kreidet (Hand wird „weiß“, wenn man drüberwischt)
Risse (Haarrisse oder längere Risslinien)
Abblätternde Bereiche oder Hohlstellen am Putz
Algen/Verfärbungen, besonders an Wetterseiten
Wasser läuft schlecht ab, Sockelbereich wirkt dauerhaft feucht
Wenn Sie solche Punkte sehen, lohnt sich eine Prüfung – oft lässt sich mit der richtigen Maßnahme viel retten, bevor es teurer wird.
2) Der beste Zeitraum: Wetter entscheidet
Für Fassadenarbeiten sind Temperatur und Feuchte entscheidend:
Ideal sind milde, trockene Tage
Zu kalt oder zu feucht kann Trocknung und Haftung verschlechtern
Direkte, starke Sonneneinstrahlung kann je nach System ebenfalls ungünstig sein
Kurz: Nicht jeder Tag ist ein Fassadentag – ein Fachbetrieb plant das passend ein.
3) Untergrund ist alles: Ohne Vorbereitung hält’s nicht
Viele Probleme entstehen, wenn „einfach drübergestrichen“ wird. Sauber ist:
Untergrund prüfen: tragfähig, nicht kreidend, nicht sandend
Schäden ausbessern: Putzreparaturen, Fehlstellen, Sockel
Risse beurteilen: harmlos oder kritisch?
ggf. grundieren – je nach Saugverhalten und Zustand
Je besser die Vorbereitung, desto länger hält das Ergebnis.
4) Risse in der Fassade: Welche sind kritisch?
Nicht jeder Riss ist ein Drama – aber manche sind ein Warnsignal:
Haarrisse können „normal“ sein (Material arbeitet)
Längere, auffällige oder immer wiederkehrende Risse sollten geprüft werden
Bei Bewegungsrissen oder Feuchteproblemen braucht es oft eine gezielte Lösung
Wichtig: Risse nicht nur optisch schließen, sondern Ursache und System berücksichtigen.
5) Welche Fassadenfarbe / welches System ist sinnvoll?
Es gibt verschiedene Systeme (z.B. je nach Untergrund, Diffusionsverhalten, Wetterbelastung). Entscheidend ist:
Passt das System zum Putz/Altanstrich?
Muss es diffusionsoffen sein?
Welche Wetterseite / Belastung hat die Fassade?
Gibt es im Sockelbereich besondere Anforderungen?
Ein seriöser Ablauf beginnt mit der Untergrundprüfung – dann wählt man das passende System.
6) Kostenfaktoren bei Fassadenarbeiten
Die Fassade wird nicht „pro Haus“ gleich kalkuliert. Preisfaktoren sind z.B.:
Fläche und Zugänglichkeit (Ecken, Höhe, Vorsprünge)
Zustand des Untergrunds (Risse, Kreidung, Putzschäden)
erforderliche Vorarbeiten (Reinigung, Grundierung, Reparaturen)
Systemaufbau (Anzahl der Beschichtungen)
ggf. Gerüst / Arbeitsbühne
Darum lohnt es sich, vorab zu klären, was wirklich nötig ist – transparent und nachvollziehbar.
7) Verputzarbeiten: Kleine Schäden rechtzeitig reparieren
Oft sieht man an der Fassade kleine Fehlstellen oder abgeplatzten Putz. Solche Bereiche sollten vor dem Anstrich fachgerecht ausgebessert werden, damit:
keine Feuchte eindringt
keine Ränder „durchzeichnen“
der Anstrich gleichmäßig aussieht und hält
Gerade Sockelzonen und Wetterseiten profitieren von sauberer Instandsetzung.
Fazit
Der richtige Zeitpunkt für Fassadenarbeiten ist dann, wenn erste Anzeichen auftreten – und wenn Wetter und System passen. Wer früh reagiert, bekommt meist die bessere Lösung und vermeidet teure Folgeschäden.
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Einsatzgebiet: Saarland (u.a. Neunkirchen, Schiffweiler, Ottweiler, Illingen, St. Wendel)




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